Archiv der Kategorie 'Allgemein'

6. Pressemitteilung

Kongress bekommt Unterstützung von Neonazis!
Der umstrittene „6. Internationale Kongress für Psychotherapie und Seelsorge“, der vom 20. bis zum 24. Mai in Marburg geplant ist, bekommt neben Unterstützung aus rechtskonservativen Kreisen nun auch Rückendeckung aus dem extrem rechten Milieu von NPD und DVU. Das Bündnis „Kein Raum für Sexismus, Homophobie und religiösen Fundamentalismus“ zeigt sich schockiert über die Argumentationsparallelen zwischen KongressveranstalterInnen und extremer Rechte und bekräftigt die Aufforderung, dieser Veranstaltung auf der Demonstration am Donnerstag, 21.05.2009, eine entschlossene Absage zu erteilen. (mehr…)

5. Pressemitteilung

Bündnis kündigt Demonstration gegen Kongress für Psychotherapie und Seelsorge in Marburg an

Vom 20.-24.5. 2009 soll in Räumen der Universität und Stadt Marburg der evangelikal geprägte „6. Kongress für Psychotherapie und Seelsorge“ stattfinden. Das Programm des Kongresses und insbesondere die Teilnahme von ReferentInnen, die die „Heilung von Homosexualität“ propagieren, haben zu vielfacher Kritik und einer breiten medialen Debatte geführt. (1) In Reaktion auf den Kongress hat sich das Bündnis „Kein Raum für Sexismus, Homophobie und religiösen Fundamentalismus“ gebildet und ruft zu einer Demonstration am 21.05.2009 auf um gegen den Kongress zu protestieren. Startpunkt ist um 10:30 Uhr am Hauptbahnhof Marburg. Im Vorfeld des Kongresses lädt das Bündnis darüber hinaus zu einem Vortrag von Sarah Diehl mit anschließender Filmvorführung ein. Titel des Vortrags, der am 14.05.2009 um 19:00 Uhr im Havanna 8, Lahntor 2, Marburg stattfindet, ist „`Die Frau hat sich zur Giftmörderin ihres Kindes gemacht` – Die politischen Strategien der christlichen Anti-Abtreibungs-Szene“.
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Indymedia-Bericht

Unter dem Titel „sexistischer, homophober Kongress in Marburg“ gibt es jetzt einen ausführlichen Artikel bei indymedia.

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4. Pressemitteilung

„Homophobie macht krank“
Bündnis fordert Absage des 6. Internationalen Kongresses für Psychotheraphie und Seelsorge

Vom 20.-24. Mai wollen konservative evangelikale Christen in Marburg einen Kongress für „Psychotherapie und Seelsorge“ veranstalten. Dieser soll in Räumen der Stadt und der Universität Marburg stattfinden. ReferentInnen sind unter anderem TherapeutInnen, die sich für eine ‚Heilung‘ Homosexueller aussprechen. Um gegen den Kongress zu protestieren, hat sich unter dem Titel „Kein Raum für Sexismus, Homophobie und religiösen Fundamentalismus“ ein breites regionales Bündnis zusammengeschlossen. Es fordert Stadt und Universität auf, dem Kongress keine Räume zur Verfügung zu stellen. Den VeranstalterInnen des Kongresses wirft es Homophobie vor. Darunter versteht man laut der Antidiskriminierungsstelle Wien „die irrationale, weil sachlich durch nichts zu begründende Angst vor homosexuellen Menschen und ihren Lebensweisen. Homophobie fasst die verschiedenen Formen von sozialer Ausgrenzung, Diskriminierung, Nichtwahrnehmung und Gewalt zusammen, mit denen Menschen oftmals aufgrund ihrer homosexuellen Lebensweise konfrontiert sind.“

„Homophobie – und dazu gehört auch eine Heilung oder Umpolung Homosexueller – macht krank. (mehr…)

3. Pressemitteilung

3. Pressemitteilung
Seit kurzem hat sich eine „Initiative für Freiheit und Selbstbestimmung“ gegründet, die den 6. Internationalen Kongress für Psychotherapie und Seelsorge gegen unsere Kritik in Schutz nehmen will. Die Initiative tritt dafür ein, dass die Homo-Heiler ihr Gedankengut frei verbreiten dürfen. Dabei berufen sie sich auf die Meinungsfreiheit und die Wissenschaftsfreiheit. Laut Hartmut Rus vom Lesben- und Schwulenverband handelt es sich bei den Unterzeichner_innen um die „Crème de la Crème der Homohasser“. Werbung für diese Liste machen Publikationen der Neuen Rechten wie die Junge Freiheit (1) oder die homophobe und antisemitische Internetseite kreuz.net / „Katholische Nachrichten“ (2).
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2. Pressemitteilung

RICHTIGSTELLUNG
Auf Grund der oft fehlerhaften Berichte, nicht nur in der WELT, sieht sich das Bündnis zu einer Gegendarstellung gezwungen, die wir bitten, in der zukünftigen Berichterstattung zu berücksichtigen.
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Defacto-Bericht

defacto (Hessischer Rundfunk) zeigte am Sonntag, 19.4.09 einen Bericht über den bevorstehenden Kongress.
In der Beschreibung heißt es:

Müssen Homosexuelle therapiert werden? – Streit um christliche „Homoheiler“ in Marburg
Der christliche Verein „Wüstenstrom“ glaubt, Homosexualität „heilen“ zu können. Auf seiner Homepage lädt der kirchenunabhängige Verein den Besucher ein: „Wenn Sie Fragen zum Bereich Identität oder Sexualität haben, würden wir uns freuen, Ihnen durch unser Beratungs-, Seminar-, Selbsthilfe- oder Fortbildungsangebot weiterhelfen zu können.“ So auch Andreas. Er suchte die Hilfe bei „Wüstenstrom“ und ging als gebrochener Mensch wieder heraus. Wissenschaftler warnen vor fahrlässigem Umgang mit Hilfebedürftigen – besonders wenn es sich um unqualifiziertes Personal handele. Etwa Markus Hoffmann, seines Zeichens Sozialarbeiter und Mitarbeiter des Vereins Wüstenstrom. Ausgerechnet Markus Hoffmann ist nun als Referent auf dem Internationalen Kongress für Psychotherapie und Seelsorge eingeladen, der vom 20. bis 24. Mai in der Marburger Uni und Stadthalle stattfinden soll. SPD und Grüne laufen nun Sturm und verlangen von der Stadt Marburg und der Universität, sich von den umstrittenen Referenten zu distanzieren.

[Stream auf hr-online]

AStA der FH FFM solidarisiert sich

Der AStA der FH Frankfurt hat sich mit dem Bündnis „Kein Raum für Homophobie, Sexismus und religiösen Fundamentalismus“ solidarisiert.
In einer PM ließ Dr. Detlev Buchholz, Präsident der FH Frankfurt, verlauten:

„Wir hier an der Fachhochschule Frankfurt tragen zur Akzeptanz unterschiedlicher sexueller Orientierungen bei, z.B. mit Veranstaltungen anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie. An der Universität Marburg, scheint man den Sinn der freiheitlich-demokratischen Grundordnung anders zu deuten und geht den entsprechend umgekehrten Weg. Da werden Gleichstellungsreferate und die Öffnung der „Dual Career Services“ für Homosexuelle zum Feigenblatt, wenn man gegenüber homophoben Beiträgen in Universitäts-Veranstaltungen kein Rückgrat zeigt.“

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1. Pressemitteilung

Pressemitteilung: Protest gegen evangelikalen Kongress in Marburg

Vom 20.-24. Mai 2009 soll in Marburg der „6. Internationale Kongress für Psychotherapie und Seelsorge“ statt finden. Organisiert von evangelikalen Gruppierungen sind unter dem Motto „Begegnung zwischen Psychotherapie und christlicher Seelsorge in Wissenschaft und Praxis“ über hundert Workshops geplant, die sich unter anderem mit Themen aus dem Bereich Sexualität und Identität beschäftigen. Unter dem Deckmantel der Wissenschaft verbreiten einzelne ReferentInnen ein konservatives Bild von der heterosexuellen Ehe als einzigem Lebensmodell und stigmatisieren Homosexualität als krankhaft und nicht erwünscht.
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