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Offener Brief: In Marburg gilt immer noch: Kein Raum für Sexismus, Homophobie und religiösen Fundamentalismus

Plakat für Demonstration am 27.6.2017 um 16 Uhr

Der Christus-Treff (CT) ist Teil einer Bietergemeinschaft, die den alten Lokschuppen aufkaufen will. Wir protestieren stark dagegen, dass der CT noch mehr Räumlichkeiten für Jugendliche und Kinder in der Stadt Marburg bekommt, um sie zu „begeistern“ (missionieren)1. Der CT ist eine evangelikal-fundamentalistische Gemeinde, eine konservative Strömung innerhalb des Protestantismus, die durch ihre Bibeltreue, ihren Absolutheits- und Missionierungsanspruch gekennzeichnet ist. Teil dessen ist ein ultrakonservatives Geschlechterbild, Homo- und Trans*feindlichkeit und eine Positionierung gegen die freie Wahl beim Thema Schwangerschaftsabbruch. Diese Diskriminierungen kleidet der CT jedoch in offene und scheinbar tolerante Worte wie „Alle sind willkommen“ getreu dem klassischen Motto „Gott liebt den Sünder, aber hasst die Sünde“.

Bis vor Kurzem wurde der CT von Roland Werner geleitet, der angibt, seine eigene Homosexualität „überwunden“2 zu haben, Seminare zu dem Thema Veränderung der homosexuellen Orientierung angeboten hat3 und der „Ex-Gay-Bewegung“4 zuzuordnen ist. Er ist Mitglied im Deutschen Institut für Jugend und Gesellschaft (DIJG). Das Institut gehört zu der Offensive Junger Christen (OJC, mit welcher der CT eine enge Zusammenarbeit pflegt5). Bis 2017 wurde das Institut von Christl Ruth Vonholdt geleitet. Sie äußert sich über Homosexualität wie folgt: „Es gibt zahlreiche Hinweise darauf, daß eine homosexuelle Neigung in einem komplizierten Entwicklungsprozeß erworben wird und daß frühkindliche emotionale Verwundungen, die zu einer Verunsicherung des Kindes in seiner geschlechtlichen Identität führen, eine entscheidende Rolle dabei spielen.“6. Sie plädiert für die Chance auf eine „heterosexuelle Weiterentwicklung“7. Auf der Homepage wird auch heute noch auf Lehrbücher von „Therapeuten“ verwiesen, bei sogenannter „ichdystoner Homosexualität“ „Reperativtherapien“ anbieten.8. Wie die neue Rechte spricht auch die DIJG von „Gender-Ideologie“ und „Gender-Agenda“9, Begriffe, die an die alten Bilder einer imaginierten schwul-lesbisch-feministischen Weltverschwörung erinnern.

Auch wenn der CT versucht, öffentlich möglichst wenig angreifbar zu sein; von Positionen wie der OJC oder dem DIJG, geschweige von Werner, wird sich nicht distanziert. Stattdessen wird Zusammenarbeit gepflegt. Geschichten von lesbischen Paaren, die auf offener Straße oder sogar an der Wohnungstür von Mitgliedern des CT angesprochen wurden, sind leider keine Einzelfälle. Der Druck, der ausgeübt wird, ist subtil – und stellt dadurch gerade für Jugendliche eine Gefahr in der Entwicklung ihrer Sexualität und Selbstbestimmung dar. Der CT ist jetzt schon sehr aktiv in der Arbeit mit Jugendlichen und bekommt dafür Gelder von der Stadt Marburg. Ihm gehören ein Büro am Steinweg, ein Jugendtreff auf dem Richtsberg, das Christhaus am Ortenberg und das Café Con:text in der Oberstadt. Damit ist der CT mehr als genug in der Stadt verbreitet. Wenn der religiöse Fundamentalismus sich nicht christlich-tolerant kleiden würde, wäre es nicht möglich, so viel in der Stadt missionieren zu dürfen. Wenn noch der Lokschuppen an den CT und Umfeld geht, werden auch weitere Arbeitsplätze in Marburg nur einem begrenzten Personenkreis zugänglich sein. Teile der Gemeinschaft kommen stets zuerst, und 2009 machte Werner deutlich, dass „Homosexuelle es bei uns in den Strukturen nicht weit bringen werden.“10

Während der öffentlichen Infoveranstaltung der Stadt Marburg wurde deutlich, dass bei einer Vergabe des Lokschuppens an die Bietergemeinschaft Schneider und CT die Gefahr besteht, dass Menschen dort aufgrund ihrer Sexualität und Geschlechtsidentität diskriminiert werden. Diese Gefahr erkennend hat Oberbürgermeister Thomas Spies eine Antidiskriminierungsklausel vorgeschlagen, die die „Gefahr von der Stadt Marburg abwenden soll, diskriminierendes Verhalten zu fördern“. Diese Klausel soll sich auf die Vergabe der Räume an Dritte beziehen. Auch wenn wir die Einschätzung teilen, dass durch die Vergabe von Räumlichkeiten durch den CT an Dritte diese Gefahr besteht, da der CT bereits in der Vergangenheit mit homo- und transfeindlichen Initiativen zusammengearbeitet hat11, finden wir den Vorschlag doch völlig unzureichend. Bereits mit einer Vergabe des Lokschuppens an den Christus Treff selbst besteht die Gefahr, dass es zu Diskriminierung gegenüber homosexuellen Menschen und Transpersonen kommt. Darüber hinaus wird diese Gefahr nicht durch eine Klausel gebannt, die lediglich die Stadt Marburg schadlos halten soll, jedoch nicht verhindert, dass der CT seine in der Vergangenheit erwiesene antiegalitäre Haltung gegenüber Homosexualität und Transidentität, in Handlungen umsetzt, die homosexuelle und transidente Menschen diskriminieren.

Wenn Diskriminierung nicht real ein Riegel vorgeschoben werden kann, darf der Lokschuppen nicht an die Bietergemeinschaft Schneider und CT vergeben werden! Das – und nicht die formale Einführung nur sehr eingeschränkt wirksamer Klauseln – ist die Konsequenz, die die Stadtverordnetenversammlung aus den dargelegten Argumenten ziehen muss.

Das Waggonhallengelände lebt davon, dass die kulturellen und sozialen Initiativen vor Ort einen gemeinsamen Austausch pflegen. Ob dies mit der Bietergemeinschaft Schneider und CT möglich ist, bezweifeln aber die Betreiber*innen und Aktiven der Waggonhallen-Initiativen stark. So war bislang kein Wille der Bietergemeinschaft erkennbar, in ein gemeinsames Gespräch mit allen Beteiligten auf dem Waggonhallengelände zu gehen, um über die Gestaltung dieses Orts und die jeweiligen Perspektiven der kulturellen und sozialen Initiativen zu sprechen. Damit die Marburger Waggonhallen weiterhin ein Ort sind, den alle Menschen unabhängig von ihrer jeweiligen Sexualität und Geschlechtsidentität real (und nicht nur auf dem Papier) nutzen und besuchen können, sollte der CT dort keine Räume nutzen dürfen oder gar überlassen bekommen.
Das Bündnis Kein Raum für Sexismus, Homophobie und religiösen Fundamentalismus

 

2 Bernd Wannenwetsch: Studie: Das „Natürliche“ und die „Moral“. Zur neueren Diskussion um die Homosexualität in der Kirche. In: Zeitschrift für evangelische Ethik (ZEE) 38 (1994), S. 168–189, 184

7 Ebd.

10 Augenzeugenbericht zu Roland Werner als „Mittwochsgast“ beim Collegium Philippinum

11 Als Beispiel sind hier die Offensive Junger Christen genannt sowie der Verein „Wüstenstrom“.

Autonomes FrauenLesbenReferat
Autonomes Schwulenreferat
Pro Choice Marburg
Michael Horstmann
Eva Chr. Gottschaldt
Radio Unerhört Marburg
Verein zur Förderung studentischen Wohnens (Bettenhaus)
AK Kritische Soziale Arbeit
Antifaschistischer Ratschlag
Studierendenparlament Marburg
FaRoFa (Fachschaft Roter Faden, aktive Fachschaft am FB 05)
Antifaschistische Gruppe 5
Black-Lotus-Sports e.V.
sds.dielinke Marburg
Antifaschistische Gruppe Merkava מרכבה
Rosa Liste
Falken Marburg
Linkes Leben Marburg
JuSos Marburg
Juso-HSG Marburg
AStA Marburg
DGB Jugend
Offenes Antifa Treffen
No Border Gruppe
ana*m
Waggonhalle Kulturzentrum

Bitte verbreitet diesen Brief weiter und meldet Euch bei uns, wenn ihr den Brief gerne unterzeichnen wollt.

Am Dienstag, den 27.Juni 2017 findet eine Demonstration statt.
Start ist um 16 Uhr am Blochmannplatz.
Kommt zahlreich und setzt ein Zeichen!

Hartmut Steeb kommt nach Marburg

Am Mittwoch, den 06.05.2015 wird Hartmut Steeb im Rahmen der Mittwochsreihe der Hochschul-smd zum Thema „Political Correctness – Verlieren wir unsere Meinungsfreiheit?“ sprechen. Geplant ist die Veranstaltung um 20 Uhr im Philippshaus (Universitätsstr. 30-32, Marburg). Erneut hat die Hochschul-smd einen Hauptvertreter der evangelikalen Szene eingeladen. Hartmut Steeb ist der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz. Er ist ebenfalls, wie auch Dr. Alexander Fink, dieser war Redner bei der Hochschul-smd im Januar 2014, Unterzeichner der Petition gegen den Bildungsplan in Baden-Württemberg.

Zuletzt war Steeb medial im Gespräch, als er in der Sendung „Menschen bei Maischberger“ im Februar 2014 seine homophoben Ansichten verbreitet und sein traditionelles Familienbild anprieß. Als Verfechter des „Lebenschutzes“ und entschiedener Abtreibungsgegner erhielt er im Juli 2014 den Preis der „Stiftung Ja zum Leben“. Bei dieser Stiftung handelt es sich um eine Organisation die in dem Dachverband „Bundesverband Lebensrecht“ organisiert ist und sich darüber aktiv am sogenannten Marsch für das Leben in Berlin beteiligt.

Nun scheint sein Ziel zu sein, im Jahr 2015 mit seinem Vortrag an verschiedenen Orten sein reaktionäres, homophobes und antifeministisches Weltbild verbreiten zu wollen. Die Nähe zu rechten Medien wie der Zeitung Junge Freiheit oder zu islamfeindlichen Internetseiten wie kath.net zeigt sich nun auch darin, dass der Vortragstitel deutlich macht, dass es bei dieser Veranstaltung nicht um religiöse Glaubensfragen geht, sondern hier eindeutig politische Positionen, die anschlussfähig zur extremen Rechten sind, vertreten werden. Hier wird deutlich, wie eng die Verknüpfung von fundamentalistisch-christlichen Gruppieren und deren Ansichten mit der extremen Rechten sind.
Wir lehnen diese Veranstaltung aufs schärfste ab!

Kein Raum für Sexismus, Homo& Transphobie und religiösen Fundamentalismus!

DEMO GEGEN DEN KONGRESS „SEXUALETHIK UND SEELSORGE“

Den gemeinsamen Redebeitrag mit dem Autonomen FrauenLesbenReferat von der Demonstration findet ihr hier.

23. Mai 2014 in Kassel

KEIN RAUM FÜR SEXISMUS, HOMOPHOBIE UND

RELIGIÖSEN FUNDAMENTALISMUS!

In Kassel findet Ende Mai ein Kongress zum Thema Sexualethik und Seelsorge statt. Organisiert wird das Ganze vom Weißen Kreuz. Dieses vertritt eine stark konservativ-christliche Sexualmoral und sieht Homosexualität und Pädophilie gleichgestellt nebeneinander.

Als Referent_innen sind u.a. die Leiterin des Instituts für Jugend und Gesellschaft (DIJG), eine Ex-Gay-Dachorganisation, Christl Ruth Vonholdt sowie Markus Hoffmann, Leiter der umstrittenen Organisation Wüstenstrom eingeladen. Diese ist eine psychologische Beratungsorganisation, deren Hauptaufgabe die ‚Heilung‘ von Homosexualität zu sein scheint. Markus Hoffmann schreibt in der Idea Spektrum (2006): „Nach unserer Ansicht beurteilt der biblische Befund gelebte Homosexualität eindeutig als Sünde.“ Unter dem Deckmantel der Wissenschaft verbreiten die zahlreichen Referent_innen ein konservatives Bild von der heterosexuellen Ehe als einziges Lebensmodell und stigmatisieren Homosexualität als krankhaft und nicht erwünscht.

Um den Kongress nicht kommentarlos vorübergehen zu lassen, hat sich ein Bündnis aus verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen wie dem CSD Kassel, Parteien und Hochschulreferaten gegründet.

Wir finden es wichtig, eine linksradikale Perspektive mit einzubringen und rufen deshalb dazu auf, am 23. Mai gemeinsam nach Kassel zu fahren. Uns geht es nicht nur darum, besorgt auf die Homohasser_innen zu blicken, sondern vielmehr darum, das rechtskonservative Weltbild und den gesellschaftlichen Einfluss evangelikaler Strukturen aufzuzeigen und dem etwas entgegenzusetzen.

Für sexuelle Selbstbestimmung! Fundis wegboxen!

Demo: Freitag, 23. Mai 2014 // 16 Uhr // Hauptbahnhof-Vorplatz Kassel

Treffpunkt in Marburg: Zugabfahrt 14.20 Uhr // Hauptbahnhof Marburg

Wer die Fundis direkt ärgern möchte:

Kundgebung direkt vor dem Tagungsgebäude (Leuschtnerstraße 72b)

Samstag, 24. Mai 2014 // 14-16 Uhr

via AFLR Marburg

Gegen fundamentalistische Glaubensveranstaltungen in der Universität

Am Mittwoch, den 29.1.2014 soll in der Marburger Universität wieder einmal eine christlich-evangelikale Glaubensveranstaltung stattfinden. Die SMD (Studenten Mission Deutschland) Marburg läd ein zu einer Veranstaltung: „Akademikerinnen und Akademiker sprechen über die Vereinbarkeit ihrer Forschungsarbeit mit dem persönlichen Glauben“. An der Formulierung wird deutlich: Es handelt sich nicht um eine wissenschaftliche Veranstaltung, eine Außeinandersetzung zum Thema Glauben und Wissenschaft, sondern um die Vereinbarung der Forschung mit dem eigenen Glauben – eine Nichtvereinbarkeit steht nicht zur Debatte. Wir kritisieren, dass die Universität den Raum gibt für Veranstaltungen dieser Art. Die SMD ist eine fundamentalistische Vereinigung, deutlich zeigt sich das auch dadurch, dass ein Redner, Dr. Alexander Fink aus der Physik die aktuelle LGBT-feindliche Petition gegen den Bildungsplan in Baden-Würtemberg unterschrieben hat. Damit wird einmal mehr deutlich, wie eng die Verknüpfungen von fundamentalistischen christlichen Gruppierungen und LGBT-Feindlichkeit ist.
Wir lehnen diese Veranstaltung aufs schärfste ab!
Kein Raum für Sexismus, Homo& Transphobie und religiösen Fundamentalismus!

Eine Linksammlung zur Petition findet ihr bei Karnele.

Außerdem schreibt das AFLR Marburg über einen heterosexistischen Angriff auf ihr Referat, der im Kontext der aktuell LGBT-feindlichen Präsenz steht.

Willkommen

Willkommen auf der Internetpräsenz des Bündnisses „Kein Raum für Sexismus, Homophobie und religösen Fundamentalismus“, welches sich kritisch mit dem Internationalen Kongress für Psychotherapie und Seelsorge der gleichnamigen Akademie auseinandersetzt.

Neuauflage des Readers zu den Protesten erschienen

zum download bei uploaded.net
zum online lesen bei calameo
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Kongress in Würzburg

Seit gestern, dem 8.Mai, findet in Würzburg der evangelikale Kongress der Akademie für Psychotherapie und Seelsorge statt. Dieser Kongress setzt sich zum Ziel, christliche Seelsorge und Psychotherapie zu verbinden. Dabei spielen evangelikale Werte eine große Rolle, die Vorstellung von Ehe zwischen Mann und Frau sowie traditionelle Vorstellungen von Familie prägen dieses Bild, vor dessen Hintergrund Menschen therapiert werden sollen. Homosexualität als Sünde, Abtreibung als Mord, traditionelle Geschlechterrollen als Gottes Gesetz – Evangelikale sind leider kein Randphänomen sondern greifen oft ungehindert und unkommentiert in das Leben vieler Personen ein, die nicht diesen Normen nach ihr Leben leben wollen.
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Offenen Brief unterzeichnen!

Offener Brief gegen die Unterstützung fundamentalistischer Abtreibungsgegner durch die CDU/CSU

Am 18. September 2010 fand in Berlin der „Marsch für das Leben“ statt, der vom „Bundesverband Lebensrecht“ organisiert wurde. Bei dieser Demonstration wurden verschiedene Grußworte von prominenten Mitgliedern der CDU und CSU verlesen, unter anderem von Annette Schavan (Bundesministerin für Bildung und Forschung), Karl-Theodor zu Guttenberg (Bundesverteidigungsminister), Volker Kauder (Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion), Wolfgang Bosbach (Innenausschuss-Vorsitzender des Deutschen Bundestages), Peter Müller (Ministerpräsident des Saarlands), Martin Kastler (CSU-Europaabgeordneter), Johannes Singhammer (CSU-Abgeordneter), Philipp Mißfelder (Vorsitzender der Jungen Union). [mehr]

Verfolgungswahn rechtskonservativer Christen

Die evangelikale Bewegung in Marburg geht mit ihrer Hetze gegen den berechtigten Protest gegen homophobe und sexistische Diskurse und Aktionen durch religiöse Fundamentalist_innen in die zweite Runde. Um von ihren eigenen menschenverachtenden Diskursen abzulenken, die sich oftmals in handfeste politische Einflussnahme sogar auf Bundesebene manifestieren (Verhinderung, dass Homosexuelle heiraten können und Frauen legal abtreiben, die staatliche Protektionierung des Lebensgemeinschaftsmodells der patriarchalen Kleinfamilie u.s.w.), verdrehen sie nun einfach die Täter-Opferrolle und sehen sich als die Verfolgten an. (mehr…)

Hofberichterstattung an der OP?

Offener Brief an Herausgeber und Chefredakteur der Oberhessischen Presse

Sehr geehrter Herr Hitzeroth, sehr geehrter Herr Linne,

dank des investigativen Journalismus von „Campus TV“ („Über die Medien beim APS-Kongress in Marburg“) ist nun öffentlich geworden, was der Herausgeber der OP meint, wenn er sein Unternehmen als „kompetente[n] Medien-Dienstleister und Werbepartner“ anpreisen lässt (siehe OP-Website).
Jüngst leistete die OP nämlich der Akademie für Psychotherapie und Seelsorge (APS) einen recht bemerkenswerten Dienst. (mehr…)

8. Pressemitteilung

Protest erfolgreich!

Mit der Forderung „Kein Raum für Sexismus, Homophobie und religiösen Fundamentalismus“ demonstrierten heute rund 1000 Menschen in Marburg. Anlass war der 6. Internationale Kongress für Psychotherapie und Seelsorge, der seit Wochen scharfer Kritik ausgesetzt ist. „Unser Protest ist vielfältig, kreativ und erfolgreich!“, so Bündnismitglied Nora Nebenberg. „Ein breites Spektrum von bundesweit politisch, wissenschaftlich und gesellschaftlich aktiven Gruppen und Einzelpersonen hat gezeigt, dass pseudowissenschaftliche, diskriminierende Meinungen in öffentlichen Gebäuden nichts zu suchen haben.“
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