Archiv für April 2009

3. Pressemitteilung

3. Pressemitteilung
Seit kurzem hat sich eine „Initiative für Freiheit und Selbstbestimmung“ gegründet, die den 6. Internationalen Kongress für Psychotherapie und Seelsorge gegen unsere Kritik in Schutz nehmen will. Die Initiative tritt dafür ein, dass die Homo-Heiler ihr Gedankengut frei verbreiten dürfen. Dabei berufen sie sich auf die Meinungsfreiheit und die Wissenschaftsfreiheit. Laut Hartmut Rus vom Lesben- und Schwulenverband handelt es sich bei den Unterzeichner_innen um die „Crème de la Crème der Homohasser“. Werbung für diese Liste machen Publikationen der Neuen Rechten wie die Junge Freiheit (1) oder die homophobe und antisemitische Internetseite kreuz.net / „Katholische Nachrichten“ (2).
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2. Pressemitteilung

RICHTIGSTELLUNG
Auf Grund der oft fehlerhaften Berichte, nicht nur in der WELT, sieht sich das Bündnis zu einer Gegendarstellung gezwungen, die wir bitten, in der zukünftigen Berichterstattung zu berücksichtigen.
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Defacto-Bericht

defacto (Hessischer Rundfunk) zeigte am Sonntag, 19.4.09 einen Bericht über den bevorstehenden Kongress.
In der Beschreibung heißt es:

Müssen Homosexuelle therapiert werden? – Streit um christliche „Homoheiler“ in Marburg
Der christliche Verein „Wüstenstrom“ glaubt, Homosexualität „heilen“ zu können. Auf seiner Homepage lädt der kirchenunabhängige Verein den Besucher ein: „Wenn Sie Fragen zum Bereich Identität oder Sexualität haben, würden wir uns freuen, Ihnen durch unser Beratungs-, Seminar-, Selbsthilfe- oder Fortbildungsangebot weiterhelfen zu können.“ So auch Andreas. Er suchte die Hilfe bei „Wüstenstrom“ und ging als gebrochener Mensch wieder heraus. Wissenschaftler warnen vor fahrlässigem Umgang mit Hilfebedürftigen – besonders wenn es sich um unqualifiziertes Personal handele. Etwa Markus Hoffmann, seines Zeichens Sozialarbeiter und Mitarbeiter des Vereins Wüstenstrom. Ausgerechnet Markus Hoffmann ist nun als Referent auf dem Internationalen Kongress für Psychotherapie und Seelsorge eingeladen, der vom 20. bis 24. Mai in der Marburger Uni und Stadthalle stattfinden soll. SPD und Grüne laufen nun Sturm und verlangen von der Stadt Marburg und der Universität, sich von den umstrittenen Referenten zu distanzieren.

[Stream auf hr-online]

AStA der FH FFM solidarisiert sich

Der AStA der FH Frankfurt hat sich mit dem Bündnis „Kein Raum für Homophobie, Sexismus und religiösen Fundamentalismus“ solidarisiert.
In einer PM ließ Dr. Detlev Buchholz, Präsident der FH Frankfurt, verlauten:

„Wir hier an der Fachhochschule Frankfurt tragen zur Akzeptanz unterschiedlicher sexueller Orientierungen bei, z.B. mit Veranstaltungen anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie. An der Universität Marburg, scheint man den Sinn der freiheitlich-demokratischen Grundordnung anders zu deuten und geht den entsprechend umgekehrten Weg. Da werden Gleichstellungsreferate und die Öffnung der „Dual Career Services“ für Homosexuelle zum Feigenblatt, wenn man gegenüber homophoben Beiträgen in Universitäts-Veranstaltungen kein Rückgrat zeigt.“

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1. Pressemitteilung

Pressemitteilung: Protest gegen evangelikalen Kongress in Marburg

Vom 20.-24. Mai 2009 soll in Marburg der „6. Internationale Kongress für Psychotherapie und Seelsorge“ statt finden. Organisiert von evangelikalen Gruppierungen sind unter dem Motto „Begegnung zwischen Psychotherapie und christlicher Seelsorge in Wissenschaft und Praxis“ über hundert Workshops geplant, die sich unter anderem mit Themen aus dem Bereich Sexualität und Identität beschäftigen. Unter dem Deckmantel der Wissenschaft verbreiten einzelne ReferentInnen ein konservatives Bild von der heterosexuellen Ehe als einzigem Lebensmodell und stigmatisieren Homosexualität als krankhaft und nicht erwünscht.
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