Willkommen auf der Internetpräsenz des Bündnisses „Kein Raum für Sexismus, Homophobie und religösen Fundamentalismus“, welches sich kritisch mit dem 6. Internationalen Kongress für Psychotherapie und Seelsorge zum Thema Identität der gleichnamigen Akademie auseinandersetzt.
AKTUELL:
Do, 19.01.2012
20 Uhr, CAPITOL-Center Marburg
A JIHAD FOR LOVE
Doku, USA 2007
Regie: Pharvez Sharma
(engl. Original-Fassung)
EINTRITT FREI
Die Doku beschreibt eines der größten Tabus in der islamischen Welt – die Homosexualität. 5 ½ Jahre, in 12 Ländern und 9 Sprachen hat der indische Regisseur Pharvez Sharma homosexuelle Muslimas und Muslime in aller Welt zu ihrem persönlichen ‚Jihad‘ – ihrem persönlichen Kampf um die Anerkennung der im Islam bei Todesstrafe verbotenen gleichgeschlechtlichen Liebe befragt.
Reader zu den Protesten erschienen
Der Reader zur Kampagne ist jetzt fertig gedruckt.
Er kann ab sofort im Buchladen Roter Stern im AStA Marburg (im Geschäftszimmer zwischen 11 und 13h) und demnächst im AStA der FH Frankfurt und im Havanna8 abgeholt werden.
zum onlinelesen: Calaméo
zum download: rapidshare (25mb)
aus Platzgründen konnten folgende Texte nicht mehr aufgenommen werden:
Lange Fassung des Textes von W. Schürger
Literaturangaben von G. Wolf
Resolution des Marburger StuPa
Offener Brief gegen die Unterstützung fundamentalistischer Abtreibungsgegner durch die CDU/CSU
Am 18. September 2010 fand in Berlin der „Marsch für das Leben“ statt, der vom „Bundesverband Lebensrecht“ organisiert wurde. Bei dieser Demonstration wurden verschiedene Grußworte von prominenten Mitgliedern der CDU und CSU verlesen, unter anderem von Annette Schavan (Bundesministerin für Bildung und Forschung), Karl-Theodor zu Guttenberg (Bundesverteidigungsminister), Volker Kauder (Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion), Wolfgang Bosbach (Innenausschuss-Vorsitzender des Deutschen Bundestages), Peter Müller (Ministerpräsident des Saarlands), Martin Kastler (CSU-Europaabgeordneter), Johannes Singhammer (CSU-Abgeordneter), Philipp Mißfelder (Vorsitzender der Jungen Union). [mehr]
Die evangelikale Bewegung in Marburg geht mit ihrer Hetze gegen den berechtigten Protest gegen homophobe und sexistische Diskurse und Aktionen durch religiöse Fundamentalist_innen in die zweite Runde. Um von ihren eigenen menschenverachtenden Diskursen abzulenken, die sich oftmals in handfeste politische Einflussnahme sogar auf Bundesebene manifestieren (Verhinderung, dass Homosexuelle heiraten können und Frauen legal abtreiben, die staatliche Protektionierung des Lebensgemeinschaftsmodells der patriarchalen Kleinfamilie u.s.w.), verdrehen sie nun einfach die Täter-Opferrolle und sehen sich als die Verfolgten an. (mehr…)
Offener Brief an Herausgeber und Chefredakteur der Oberhessischen Presse
Sehr geehrter Herr Hitzeroth, sehr geehrter Herr Linne,
dank des investigativen Journalismus von „Campus TV“ („Über die Medien beim APS-Kongress in Marburg“) ist nun öffentlich geworden, was der Herausgeber der OP meint, wenn er sein Unternehmen als „kompetente[n] Medien-Dienstleister und Werbepartner“ anpreisen lässt (siehe OP-Website).
Jüngst leistete die OP nämlich der Akademie für Psychotherapie und Seelsorge (APS) einen recht bemerkenswerten Dienst. (mehr…)
Protest erfolgreich!
Mit der Forderung „Kein Raum für Sexismus, Homophobie und religiösen Fundamentalismus“ demonstrierten heute rund 1000 Menschen in Marburg. Anlass war der 6. Internationale Kongress für Psychotherapie und Seelsorge, der seit Wochen scharfer Kritik ausgesetzt ist. „Unser Protest ist vielfältig, kreativ und erfolgreich!“, so Bündnismitglied Nora Nebenberg. „Ein breites Spektrum von bundesweit politisch, wissenschaftlich und gesellschaftlich aktiven Gruppen und Einzelpersonen hat gezeigt, dass pseudowissenschaftliche, diskriminierende Meinungen in öffentlichen Gebäuden nichts zu suchen haben.“
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Nicht den Protest, sondern den Kongress skandalisieren!
Das Bündnis „Kein Raum für Sexismus, Homophobie und religiösen Fundamentalismus“ kritisiert scharf das Vorgehen der Stadt und des Ordnungsamtes gegen den Protest des Bündnisses. Während die Stadt Marburg, die politischen Fraktionen des Stadtparlamentes und die Universitätsleitung, trotz schwer wiegender Vorwürfe gegen ReferentInnen und deren Organisationen, weiterhin keinen Handlungsbedarf sehen dem Kongress für Psychotherapie und Seelsorge die Räume zu entziehen, besteht offensichtlich von allen Seiten der Bedarf sich pro forma von möglichen „Gewaltdelikten“ abzugrenzen, die dem Bündnis unterstellt werden. Das Bündnis hat eine friedliche Demonstration angemeldet. Das Ordnungsamt hat der politischen Lage entsprechend nun restriktive Auflagen für die Demonstration gemacht, die völlig untypisch für Marburger Verhältnisse sind und die viel beschworene Meinungsfreiheit für KritikerInnen ad absurdum führen. (mehr…)
Kongress bekommt Unterstützung von Neonazis!
Der umstrittene „6. Internationale Kongress für Psychotherapie und Seelsorge“, der vom 20. bis zum 24. Mai in Marburg geplant ist, bekommt neben Unterstützung aus rechtskonservativen Kreisen nun auch Rückendeckung aus dem extrem rechten Milieu von NPD und DVU. Das Bündnis „Kein Raum für Sexismus, Homophobie und religiösen Fundamentalismus“ zeigt sich schockiert über die Argumentationsparallelen zwischen KongressveranstalterInnen und extremer Rechte und bekräftigt die Aufforderung, dieser Veranstaltung auf der Demonstration am Donnerstag, 21.05.2009, eine entschlossene Absage zu erteilen. (mehr…)
Bündnis kündigt Demonstration gegen Kongress für Psychotherapie und Seelsorge in Marburg an
Vom 20.-24.5. 2009 soll in Räumen der Universität und Stadt Marburg der evangelikal geprägte „6. Kongress für Psychotherapie und Seelsorge“ stattfinden. Das Programm des Kongresses und insbesondere die Teilnahme von ReferentInnen, die die „Heilung von Homosexualität“ propagieren, haben zu vielfacher Kritik und einer breiten medialen Debatte geführt. (1) In Reaktion auf den Kongress hat sich das Bündnis „Kein Raum für Sexismus, Homophobie und religiösen Fundamentalismus“ gebildet und ruft zu einer Demonstration am 21.05.2009 auf um gegen den Kongress zu protestieren. Startpunkt ist um 10:30 Uhr am Hauptbahnhof Marburg. Im Vorfeld des Kongresses lädt das Bündnis darüber hinaus zu einem Vortrag von Sarah Diehl mit anschließender Filmvorführung ein. Titel des Vortrags, der am 14.05.2009 um 19:00 Uhr im Havanna 8, Lahntor 2, Marburg stattfindet, ist „`Die Frau hat sich zur Giftmörderin ihres Kindes gemacht` – Die politischen Strategien der christlichen Anti-Abtreibungs-Szene“.
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Unter dem Titel „sexistischer, homophober Kongress in Marburg“ gibt es jetzt einen ausführlichen Artikel bei indymedia.
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„Homophobie macht krank“
Bündnis fordert Absage des 6. Internationalen Kongresses für Psychotheraphie und Seelsorge
Vom 20.-24. Mai wollen konservative evangelikale Christen in Marburg einen Kongress für „Psychotherapie und Seelsorge“ veranstalten. Dieser soll in Räumen der Stadt und der Universität Marburg stattfinden. ReferentInnen sind unter anderem TherapeutInnen, die sich für eine ‚Heilung‘ Homosexueller aussprechen. Um gegen den Kongress zu protestieren, hat sich unter dem Titel „Kein Raum für Sexismus, Homophobie und religiösen Fundamentalismus“ ein breites regionales Bündnis zusammengeschlossen. Es fordert Stadt und Universität auf, dem Kongress keine Räume zur Verfügung zu stellen. Den VeranstalterInnen des Kongresses wirft es Homophobie vor. Darunter versteht man laut der Antidiskriminierungsstelle Wien „die irrationale, weil sachlich durch nichts zu begründende Angst vor homosexuellen Menschen und ihren Lebensweisen. Homophobie fasst die verschiedenen Formen von sozialer Ausgrenzung, Diskriminierung, Nichtwahrnehmung und Gewalt zusammen, mit denen Menschen oftmals aufgrund ihrer homosexuellen Lebensweise konfrontiert sind.“
„Homophobie – und dazu gehört auch eine Heilung oder Umpolung Homosexueller – macht krank. (mehr…)