Gegen christliche Glaubensveranstaltungen in der Universität!

Am Mittwoch, den 29.1.2014 soll in der Marburger Universität wieder einmal eine Glaubensveranstaltung stattfinden. Die SMD (Studenten Mission Deutschland) Marburg läd ein zu einer Veranstaltung: „Akademikerinnen und Akademiker sprechen über die Vereinbarkeit ihrer Forschungsarbeit mit dem persönlichen Glauben“. An der Formulierung wird deutlich: Es handelt sich nicht um eine wissenschaftliche Veranstaltung, eine Außeinandersetzung zum Thema Glauben und Wissenschaft, sondern um die Vereinbarung der Forschung mit dem eigenen Glauben – eine Nichtvereinbarkeit steht nicht zur Debatte. Wir kritisieren, dass die Universität den Raum gibt für Veranstaltungen dieser Art. Die SMD ist eine fundamentalistische Vereinigung, deutlich zeigt sich das auch dadurch, dass ein Redner, Dr. Alexander Fink aus der Physik die aktuelle LGBT-feindliche Petition gegen den Bildungsplan in Baden-Würtemberg unterschrieben hat. Damit wird einmal mehr deutlich, wie eng die Verknüpfungen von fundamentalistischen christlichen Gruppierungen und LGBT-Feindlichkeit ist.
Wir lehnen diese Veranstaltung aufs schärfste ab!
Kein Raum für Sexismus, Homo& Transphobie und religiösen Fundamentalismus!

Eine Linksammlung zur Petition findet ihr bei Karnele.

Außerdem schreibt das AFLR Marburg über einen heterosexistischen Angriff auf ihr Referat, der im Kontext der aktuell LGBT-feindlichen Präsenz steht.

Willkommen

Willkommen auf der Internetpräsenz des Bündnisses „Kein Raum für Sexismus, Homophobie und religösen Fundamentalismus“, welches sich kritisch mit dem Internationalen Kongress für Psychotherapie und Seelsorge der gleichnamigen Akademie auseinandersetzt.

Neuauflage des Readers zu den Protesten erschienen

zum download bei uploaded.net
zum online lesen bei calameo
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Kongress in Würzburg

Seit gestern, dem 8.Mai, findet in Würzburg der evangelikale Kongress der Akademie für Psychotherapie und Seelsorge statt. Dieser Kongress setzt sich zum Ziel, christliche Seelsorge und Psychotherapie zu verbinden. Dabei spielen evangelikale Werte eine große Rolle, die Vorstellung von Ehe zwischen Mann und Frau sowie traditionelle Vorstellungen von Familie prägen dieses Bild, vor dessen Hintergrund Menschen therapiert werden sollen. Homosexualität als Sünde, Abtreibung als Mord, traditionelle Geschlechterrollen als Gottes Gesetz – Evangelikale sind leider kein Randphänomen sondern greifen oft ungehindert und unkommentiert in das Leben vieler Personen ein, die nicht diesen Normen nach ihr Leben leben wollen.
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Offenen Brief unterzeichnen!

Offener Brief gegen die Unterstützung fundamentalistischer Abtreibungsgegner durch die CDU/CSU

Am 18. September 2010 fand in Berlin der „Marsch für das Leben“ statt, der vom „Bundesverband Lebensrecht“ organisiert wurde. Bei dieser Demonstration wurden verschiedene Grußworte von prominenten Mitgliedern der CDU und CSU verlesen, unter anderem von Annette Schavan (Bundesministerin für Bildung und Forschung), Karl-Theodor zu Guttenberg (Bundesverteidigungsminister), Volker Kauder (Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion), Wolfgang Bosbach (Innenausschuss-Vorsitzender des Deutschen Bundestages), Peter Müller (Ministerpräsident des Saarlands), Martin Kastler (CSU-Europaabgeordneter), Johannes Singhammer (CSU-Abgeordneter), Philipp Mißfelder (Vorsitzender der Jungen Union). [mehr]

Verfolgungswahn rechtskonservativer Christen

Die evangelikale Bewegung in Marburg geht mit ihrer Hetze gegen den berechtigten Protest gegen homophobe und sexistische Diskurse und Aktionen durch religiöse Fundamentalist_innen in die zweite Runde. Um von ihren eigenen menschenverachtenden Diskursen abzulenken, die sich oftmals in handfeste politische Einflussnahme sogar auf Bundesebene manifestieren (Verhinderung, dass Homosexuelle heiraten können und Frauen legal abtreiben, die staatliche Protektionierung des Lebensgemeinschaftsmodells der patriarchalen Kleinfamilie u.s.w.), verdrehen sie nun einfach die Täter-Opferrolle und sehen sich als die Verfolgten an. (mehr…)

Hofberichterstattung an der OP?

Offener Brief an Herausgeber und Chefredakteur der Oberhessischen Presse

Sehr geehrter Herr Hitzeroth, sehr geehrter Herr Linne,

dank des investigativen Journalismus von „Campus TV“ („Über die Medien beim APS-Kongress in Marburg“) ist nun öffentlich geworden, was der Herausgeber der OP meint, wenn er sein Unternehmen als „kompetente[n] Medien-Dienstleister und Werbepartner“ anpreisen lässt (siehe OP-Website).
Jüngst leistete die OP nämlich der Akademie für Psychotherapie und Seelsorge (APS) einen recht bemerkenswerten Dienst. (mehr…)

8. Pressemitteilung

Protest erfolgreich!

Mit der Forderung „Kein Raum für Sexismus, Homophobie und religiösen Fundamentalismus“ demonstrierten heute rund 1000 Menschen in Marburg. Anlass war der 6. Internationale Kongress für Psychotherapie und Seelsorge, der seit Wochen scharfer Kritik ausgesetzt ist. „Unser Protest ist vielfältig, kreativ und erfolgreich!“, so Bündnismitglied Nora Nebenberg. „Ein breites Spektrum von bundesweit politisch, wissenschaftlich und gesellschaftlich aktiven Gruppen und Einzelpersonen hat gezeigt, dass pseudowissenschaftliche, diskriminierende Meinungen in öffentlichen Gebäuden nichts zu suchen haben.“
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7. Pressemitteilung

Nicht den Protest, sondern den Kongress skandalisieren!

Das Bündnis „Kein Raum für Sexismus, Homophobie und religiösen Fundamentalismus“ kritisiert scharf das Vorgehen der Stadt und des Ordnungsamtes gegen den Protest des Bündnisses. Während die Stadt Marburg, die politischen Fraktionen des Stadtparlamentes und die Universitätsleitung, trotz schwer wiegender Vorwürfe gegen ReferentInnen und deren Organisationen, weiterhin keinen Handlungsbedarf sehen dem Kongress für Psychotherapie und Seelsorge die Räume zu entziehen, besteht offensichtlich von allen Seiten der Bedarf sich pro forma von möglichen „Gewaltdelikten“ abzugrenzen, die dem Bündnis unterstellt werden. Das Bündnis hat eine friedliche Demonstration angemeldet. Das Ordnungsamt hat der politischen Lage entsprechend nun restriktive Auflagen für die Demonstration gemacht, die völlig untypisch für Marburger Verhältnisse sind und die viel beschworene Meinungsfreiheit für KritikerInnen ad absurdum führen. (mehr…)

6. Pressemitteilung

Kongress bekommt Unterstützung von Neonazis!
Der umstrittene „6. Internationale Kongress für Psychotherapie und Seelsorge“, der vom 20. bis zum 24. Mai in Marburg geplant ist, bekommt neben Unterstützung aus rechtskonservativen Kreisen nun auch Rückendeckung aus dem extrem rechten Milieu von NPD und DVU. Das Bündnis „Kein Raum für Sexismus, Homophobie und religiösen Fundamentalismus“ zeigt sich schockiert über die Argumentationsparallelen zwischen KongressveranstalterInnen und extremer Rechte und bekräftigt die Aufforderung, dieser Veranstaltung auf der Demonstration am Donnerstag, 21.05.2009, eine entschlossene Absage zu erteilen. (mehr…)

5. Pressemitteilung

Bündnis kündigt Demonstration gegen Kongress für Psychotherapie und Seelsorge in Marburg an

Vom 20.-24.5. 2009 soll in Räumen der Universität und Stadt Marburg der evangelikal geprägte „6. Kongress für Psychotherapie und Seelsorge“ stattfinden. Das Programm des Kongresses und insbesondere die Teilnahme von ReferentInnen, die die „Heilung von Homosexualität“ propagieren, haben zu vielfacher Kritik und einer breiten medialen Debatte geführt. (1) In Reaktion auf den Kongress hat sich das Bündnis „Kein Raum für Sexismus, Homophobie und religiösen Fundamentalismus“ gebildet und ruft zu einer Demonstration am 21.05.2009 auf um gegen den Kongress zu protestieren. Startpunkt ist um 10:30 Uhr am Hauptbahnhof Marburg. Im Vorfeld des Kongresses lädt das Bündnis darüber hinaus zu einem Vortrag von Sarah Diehl mit anschließender Filmvorführung ein. Titel des Vortrags, der am 14.05.2009 um 19:00 Uhr im Havanna 8, Lahntor 2, Marburg stattfindet, ist „`Die Frau hat sich zur Giftmörderin ihres Kindes gemacht` – Die politischen Strategien der christlichen Anti-Abtreibungs-Szene“.
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